Wozu Breitband?

Nicht nur Homeoffice (Heimarbeit statt tägliches pendeln),  Streaming (Champions- League und  Bundesliga ab September 2018), Smart- Home und Cloudnutzung sind wichtige Gründe für eine gute und stabile Internetanbindung, auch für Bildung oder Hauskrankenpflege ist es wichtig, rechtzeitig für eine entsprechende Anbindung zu sorgen.
2 Beispiele für Breitbandprobleme in der Hauskrankenpflege
4 Beispiele für Breitbandprobleme bei Schülern und Studenten in OÖ aus unseren Breitbandfragebögen
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  • Antwort aus einem Breitbandfragebogen in Pettenbach:

              Meist kann man die Englisch Hausübung nicht machen weil das Laden der Seite eine halbe Stunde dauert“

  • Fragebogen St. Leonhard bei Freistadt

              „Unser Sohn geht ab September 2017 in die HTL und da ist Zuhause ein besserer Internetanschluss notwendig!“

  • Aussage eines Bürgermeisters Bezirk Rohrbach

              „Meine Kinder kommen auch in den Semesterferien und Weihnachtsferien kaum heim, weil sie die benötigten Datenmenden von zu Hause aus

               up- und downloaden können und weil für Anmeldungen von Veranstaltungen eine rasche Reaktionszeit (Ping) notwendig ist.“

  • Aussage eines Gemeindemitarbeiters Aigen-Schlägl

              Papa schalt den Fernseher aus, ich kann meine Hausübung nicht fertigmachen

  • „Die 24 Stunden Pflegerin meiner Mutter kommt aus Bulgarien und möchte mit ihren Kindern zu Hause täglich Skypen (mit Bild übers Internet telefonieren).
    Auch ihre Lieblingssendung will sie sich online anschauen. Leider funktioniert das bei unserer Anbindung am Abend nicht. Sie will nun wechseln.“

 

  • „Laut 24 Std. Pflegevertrag, müssen wir unserer Pflegerin ein besseres Internet anbieten, leider ist unser LTE-Sender am Abend meist überlastet und wir
    erhalten nur wenig Bandbreite. Da wir weit weg vom Ortszentrum wohnen bekommen wir auch über die Telefonleitung nur ein sehr langsames Internet.“

 

 Was ist Breitband?

Die derzeitige Breitbandtechnologie auf Basis von Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) kann im Nahbereich eine Downloadgeschwindigkeit von
20–28 Mbit/s erreichen.

Von Hochleistungsbreitband spricht man aber erst ab einer Downloadgeschwindigkeit von 30 bis 50 Mbit/s. Diese Geschwindigkeiten können derzeit von reiner Glasfaserlösungen (Fibre To The Building (FTTB)/FTTH), von Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) kombiniert mit Glasfaser (FTTC/FTTN), von
Kabel-TV-Technologien auf Basis von Euro DOCSIS 3.0 und der 4 G Mobilfunktechnologie LongTerm-Evolution (LTE) erreicht werden.

Die auf Kupferleitungen basierende xDSL-Technologie wird technisch noch weiterentwickelt und wird über kurze Distanzen von etwa 500 m bis zu 800 Mbit/s erreichen. Bis 1 km werden künftig 50 Mbits/s möglich werden.

In Kabel-TV-Netzen wird die Übertragungsgeschwindigkeit auf mehr als 200 Mbit/s steigen und auch im Mobilfunkbereich wird die technische Entwicklung für HSPA+ mehr als 50 Mbit/s und für LTE mehr als 170 Mbit/s ermöglichen.

Dagegen werden FTTB- und FTTH-Lösungen Geschwindigkeiten von mehr als 1 Gbit/s ermöglichen – dies noch dazu auch nahezu symmetrisch.